Dabei sein ist alles?

 

Das kennen doch alle: „Fiese Sprüche und blöde Witze auf Kosten anderer. Bloß nicht selbst im Rampenlicht stehen und was abkriegen!“ Wer andere fertig macht, will Macht demonstrieren, um in der Gruppe nicht der Loser zu sein. Andere ziehen da oft mit, ohne sich etwas dabei zu denken. Schweigend daneben zu stehen heißt: „Ich finde okay was hier gerade passiert.“ Aber für Betroffene ist das oft die Hölle!


Auf der neuen Schule wurde ich so mies geärgert. Ich hatte einen ganz anderen Dialekt als meine Mitschüler, da wir gerade umgezogen waren. Darüber haben sich die anderen ständig lustig gemacht. „Ey Schwuli“ haben sie gerufen und mich angerempelt. Alle haben zugesehen, keiner hat eingegriffen. Ich fühlte mich so schrecklich. Ich bin dann zu meiner Lehrerin gegangen, weil ich damit alleine nicht mehr klar kam.” 

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Wer ständig angefeindet wird, ob im realen Leben oder im Netz, steht unter erheblichem Stress. Das kann auf Dauer das Selbstwertgefühl und die körperlichen Kräfte schwächen.

 

 

„Letztens habe ich an der Bushaltestelle mitbekommen wie zwei Jungs ganz massiv ein Mädchen bedrängt haben. Ich hab nur zugeschaut, nichts gemacht. Zu Hause hab ich mich dann ganz schlecht gefühlt und immer wieder an die Situation denken müssen. Hoffentlich haben sie dem Mädchen nichts getan.” 

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Ausgegrenzt, runtergemacht oder angegriffen zu werden, tut niemandem gut. Viele machen mit oder schauen weg, ohne nachzudenken und blenden dabei aus, dass die Betroffenen leiden.  

 

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Schau hin, misch dich ein und zeig Zivilcourage!


Mut könnt ihr lernen. Schaut nicht weg bei Schikanen auf dem Schulhof oder rassistischen Sprüchen an der Bushaltestelle. Dieser Link zeigt euch andere Wege:

http://www.jugend-und-bildung.de/files/65/NurMut_221106.pdf